Havaneser Hunde

Mein Zuchtziel, meine Haltung (Philosophie)

Unsere Havaneser-Hunde sind Familienmitglieder und unsere Welpen werden mit viel Liebe und Sachverstand im Wohnbereich aufgezogen. Bei gutem Wetter können unsere Welpen den Garten erkunden und geniessen.

Welpen aus unserer Havaneser-Zucht werden nur nach einem persönlichen Vorgespräch an liebevolle, verantwortungsbewusste Familien abgegeben. Wir züchten Havaneser nach den offiziellen Richtlinien der SKG. Unsere Havaneser-Welpen werden nur mit einem original SKG Kaufvertrag, geimpft, gechipt und mit Gesundheitsgarantie abgegeben.

Es ist uns ein Anliegen, auch nach der Abgabe unsere Havaneser-Welpen, mit den neuen Besitzern in Kontakt zu bleiben und stehen als Ansprechpartner für Fragen immer gerne zur Verfügung.

Erste und unabdingbare Voraussetzung für mich als Züchterin ist die volle Verantwortung für jeden einzelnen Hund, der durch sein Wollen entsteht, zu übernehmen. Eine vertrauens- und liebevolle Bindung zur Havaneser-Zuchthündin bildet für mich die Grundlage für verantwortungsvolle Hundezucht. Grossen Wert lege ich auf die Aufzucht und Förderung der Welpen in den einzelnen Entwicklungsphasen (vegetative Phase, Uebergangs- und Prägungsphase).

Welpenaufzucht und Förderung

Wie bereits erwähnt ist es mir als Züchterin der Rasse der Havaneser sehr wichtig, dazu bei zu tragen, dass die rassetypischen Eigenschaften des Havanesers gefestigt und erhalten bleiben. Wir züchten heute Hunderassen die gezielt auf die menschlichen Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Der Havaneser ist ein Familien- und Gesellschaftshund und trägt in seiner Wesensveranlagung die besten Eigenschaften dafür in sich. Daher möchte ich noch mal auf die Wichtigkeit der Prägung der Welpen hinweisen.

Die Prägung der Welpen bestimmt das Verhältnis des Hundes zum Menschen. In der Prägungsgsphase benötigt der Welpe viel Zuwendung und Körperkontakt zum Menschen. Dies hat zur Folge, dass es ausgesprochen kontaktfreudige Hunde werden und es auch bleiben.

Die Verhaltensforschung belegt schon seit langer Zeit, dass die Lernphasen eines Welpen zeitlich begrenzt sind. Verantwortungsvolle Welpenaufzucht ist für mich, diese so wichtigen Lebenswochen optimal zu nutzen.

Jeder neue Welpenbesitzer erkundigt sich schon im Vorfeld, wo er mit seinem "Kindergärtner" die beste Welpenspielstunde/Welpengarten besuchen kann.

Die Lernbereitschaft eines Welpen beginnt ja aber schon viel früher, nicht erst mit 10 Wochen und sollte eben schon durch den Züchter optimal genutzt werden.

In meiner kleinen Havaneser-Zucht lege ich gossen Wert darauf, die einzelnen Prägungsphasen optimal zu nutzten und die Welpen zu fördern.
Dazu gehört, dass sie viele unterschiedliche Besucher beschnuppern können. Kinder, fremde, gut verträgliche Hunde, ein vielfältiges lern- und Erfahrungsumfeld und viel Platz, um zu spielen und toben gehören dazu. Auch dass die zukünftigen Besitzer so oft wie möglich die Welpen besuchen ist mir sehr wichtig.

Aufzucht in den ersten zwei Lebenswochen

Die vegetative Phase

Die ersten zwei Wochen im Hundeleben nennt man die vegetative Phase. Hauptaufgabe des Welpen in dieser Phase sind Saugen und Schlafen. Dies ist tatsächlich die Fortsetzung des "unbewussten Lebens im Mutterleib“. In dieser Zeit gilt es der Mutterhündin die bestmögliche Pflege und Aufmerksamkeit zu geben.

Aufzucht in der dritten Lebenswoche

Die Übergangsphase

Schon das Wort "Übergangsphase“ sagt aus, wodurch sich für die Entwicklung der Welpen eine sehr wichtige Woche auszeichnet. Es ist ein Zwischenstadium, in dem die Sinne erwachen und sich entfalten. Es ist die Vorbereitungsphase für das künftige Sozialleben. Die Sehfähigkeit ist jetzt entwickelt. Das Gleiche gilt auch für das Hören und die kleinen Näschen reagieren erst jetzt so richtig auf Umweltreize. Die Welpen erwachen zum aktiven Entdecken der engeren Umwelt und zur ersten Kontaktaufnahme mit den Geschwistern, der erste Keim zum Sozialverhalten.

Aufzucht in der 4. bis 7. Lebenswoche

Die Prägungsphase

Eine optimal genutzte Prägungsphase bestimmt das Verhältnis vom Hund zum Menschen. So um den 21. Lebenstag verändern die Welpen ihr Verhalten. Die Lagerbindung löst sich, die Welpen laufen und versuchen der Mutter zu folgen. Jetzt geht’s los! Als Züchterin bin ich jetzt gefordert, meinen Welpen die bestmöglichen Lebenseindrücke mitzugeben. Eine optimale Prägung auf den Menschen und auf Umwelteinflüsse wird in dieser Zeit von den Welpen verinnerlicht.

Zur Prägung in dieser Zeit beginne ich damit, jeden einzelnen meiner Welpen von Hand zu füttern. Dadurch entsteht eine feste Bindung vom Hund zum Menschen. Täglicher Körperkontakt in der Prägungsphase hat zur Folge, dass die Hundewelpen ausgesprochen kontaktfreudig werden. Die Lernfähigkeit der Welpen ist zeitlich begrenzt. Das in dieser Zeit gelernte ist daher zeitlebens festgelegt. Mit anderen Worten: was in dieser Zeit nicht gelernt wurde, kann niemals mehr nachgeholt werden.

Meine Überzeugung geht dahin, dass das Wissen und umsetzten dieser Zusammenhänge für mich die Grundlage einer verantwortungsvollen Zucht und Aufzucht ist, damit es gesunde, gefreute und anpassungsfähige Hund werden!

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