Havaneser-Rüde Nino wurde Therapiehund. Wir gratulieren den beiden für die tolle Leistung und wünschen Euch für die verantwortungsvolle Aufgabe viel Freude und Erfolg.

Wir gratulieren Evelin und Nino zu der tollen Leistung!!!

Was macht eigentlich ein Therapiehund bei seiner Arbeit?

Die Arbeit eines Therapiehundes ist entweder aktiv oder reaktiv. Bei der aktiven Arbeit regt er sein menschliches Gegenüber zu Aktivitäten an und übernehmen die Rolle als Motivator. Bei der reaktiven Behandlungsunterstützung geht er auf die Empfindungen von den Betroffenen ein und dient als Tröster, als Ansprechpartner oder zur allgemeinen Stressreduktion. Ist ein Tier mit ausgeprägtem Sozialverhalten anwesend, fällt es vielen nachweislich leichter, Sprachübungen, Therapieeinheiten und andere körperlich oder psychisch belastende Therapiesituationen erfolgreich abzuschließen. Der Einsatz eines Therapiehundes steigert das Wohlbefinden und somit auch die Lebensqualität und trägt bei vielen Therapieformen zum Erfolg der Behandlung bei.

Für welche Patientengruppen sind Therapiehunde geeignet?

  • Menschen mit Depressionen oder Angststörungen
  • Kinder mit Entwicklungsstörungen
  • Menschen mit Sprachstörungen
  • Krebspatienten
  • Menschen mit degenerativen Störungen (Demenz oder Alzheimer)
  • Menschen mit Autismus
  • Gehörlose
  • Das sollte ein Therapiehund mitbringen

    Therapeuten wählen ihre Tiere individuell aus. Das Wesen des Hundes spielt eine wichtige Rolle als die Sportlichkeit, die Beschaffenheit des Fells oder die Größe. Wer mit Kindern arbeitet, wählt wahrscheinlich eine kleinere Hunderasse. Für kommunikative Therapiearbeit werden häufig größere Hunde gewählt. Besonders geeignet sind Rassen, die traditionell eng mit Menschen zusammenarbeiten. Kleine Begleithunde (Havaneser, Chinese Crested, Mops) werden häufig für psychotherapeutische Zwecke und für die Arbeit mit Jugendlichen genutzt.

  • Mehr als nur ein Kuscheltier

    • Die tiergestützte Therapie ist ein komplexer Bereich der Physio- und Psychotherapie. Sie folgt einem individuellen Behandlungs- und Übungsplan, der ein festgelegtes Ziel verfolgt (zum Beispiel selbstbewusstere Kommunikation oder Verbesserung des Redeflusses).
    • Der Halter (Therapeut) wertet jede Übungssitzung schriftlich aus und hält die Fortschritte detailliert fest.
    • Bei der Behandlung arbeiteten Patient, Therapeut und Therapiehund eng zusammen. Der Vierbeiner muss bei manchen Übungen nur anwesend sein, bei anderen Übungen arbeitet der Klient unter Aufsicht mit ihm zusammen (Kommandos lernen und ausführen, Gesichtsausdrücke und Körperhaltung richtig deuten).
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    • Es freut uns natürlich sehr, dass ein Havaneser aus unserer kleinen Havaneserzucht so grosses geleistet hat. Evelin und Nino werden durch die therapeutischen Einstätze mit Sicherheit viele gute Spuren hinterlassen. 
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    • https://therapiehunde.ch
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